Narbenbruch / Bauchdeckenbruch

Bei etwa 15% aller Patienten mit einem Bauchschnitt (Laparotomie) kommt es im späteren Verlauf (oft erst nach vielen Jahren) zur Ausbildung eines Narbenbruchs, d. h. an einer oder mehreren Stellen weicht die Narbe auseinander: Es entsteht eine mehr oder weniger große Lücke in der festen Bauchdecke (Defekt = Bruchpforte), durch die sich vergleichbar dem Leistenbruch das Bauchfell (Bruchsack) mit Anteilen der Bauchorgane (Bruchinhalt = in der Regel Darm) nach außen unter die Haut vorwölbt.

Abb.1:  Schematische Darstellung einer Bruch-Einklemmung

Abb.1: Schematische Darstellung einer Bruch-Einklemmung


Abb. 2:  Computertomographie eines Narbenbruchs

Abb. 2: Computertomographie eines Narbenbruchs

 

 

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