Diagnostik

ULTRASCHALL ERHÖHT DIE TREFFSICHERHEIT UM 3%!

Die Diagnose wird klinisch durch äußere Betrachtung (Inspektion) und bei der Untersuchung mit dem Finger gestellt ( Abb. 5).

Abb. 5: Leistenschmerzen beim Sportler

Abb. 5: Leistenschmerzen beim Sportler:
– erweiterter äusserer Leistenring (weich)
– Vorwölbung (Anstoß) beim Husten
– Druckempfindlichkeit

Ist der Befund unsicher, so kann der  Ultraschall (Sonographie) in Ruhe und beim Pressen (dynamischer Ultraschall) weiterhelfen (Abb. 6). Nur in seltenen Fällen ist eine Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT) notwendig. CT und MRT müssen als dynamische Untersuchungen, d.h. ohne und mit Pressversuch, durchgeführt werden  und dienen vor allem auch zum Ausschluss anderer Schmerzursachen in der Leistenregion.

Abb. 6: Ultraschall bei Leistenhernie

Abb. 6: Ultraschall bei Leistenhernie. Oben: Eingeklemmte LH – Querschnitt, unten: Direkte Leistenhernie

↑ top